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Pubblicazione accompagnatoria

In occasione della mostra è stata realizzata la pubblicazione «KAPITAL. Kaufleute in Venedig und Amsterdam», edita dalla casa editrice Kein & Aber. Con contributi del Prof. Bernd Roeck, storico e specializzato nel Rinascimento, della Dott.ssa Doris Stöckly, storica ed editrice di fonti, del Dott. Ulrich Ufer, antropologo culturale
e storico, del Dott. Kees Zandvliet, responsabile delle ricerche e delle esposizioni presso l’Amsterdam Museum. Con un glossario, redatto dagli storici dell’economia dell’Università di Zurigo. Edito da Walter Keller, curatore ospite presso il Museo nazionale Zurigo.
Circa 240 pagine, formato 9,0 x 14,4 cm. In tedesco.
ISBN 978-3-0369-5653-4. CHF 20.–

La pubblicazione può essere acquistato nel shop del museo, nelle librerie oppure online scrivendo a buchbestellung@snm.admin.ch

 

(in tedesco)

Reich bebilderte Geschichte des Schweizer Frankens

Ernst BaltenspergerDer Schweizer Franken – Eine ErfolgsgeschichteDie Währung der Schweiz im 19. und20. Jahrhundert

Der Schweizer Franken wurde 1850 eingeführt und war in den ersten 50 Jahren seiner Existenz das häufig schwächelnde Anhängsel des französischen Francs. Erst mit der Gründung der Schweizerischen Nationalbank (SNB) im Jahr 1907 begann der stetige Aufstieg zur starken und begehrten Währung. Der ausgewie-sene Fachmann Ernst Baltensperger legt im Auftrag der SNB erstmals die Ge-schichte des Schweizer Frankens vor.

Der Schweizer Franken ist gegenwärtig auf einem Hö-henflug und strotzt vor Kraft. Bei seiner Geburt im Jahr 1850 wurde es ihm aber nicht an der Wiege gesungen, dass er im Laufe der kommenden 150 Jahre zu einer der erfolgreichsten und stärksten Währungen der Welt werden sollte. Während des ersten halben Jahrhunderts seines Lebens blieb er ein zur Schwäche neigendes Anhängsel des französischen Franc. Erst im Laufe des 20. Jahrhunderts stieg er langsam, aber stetig zur star-ken und international gesuchten Anlagewährung auf.

Die Währungsgeschichte der Schweiz bietet reiche Er-fahrungen zu zahlreichen Fragen, die auch heute – ge-rade vor dem Hintergrund der aktuellen Erschütterung der weltweiten Geld- und Finanzmärkte – wieder von brennendem Interesse sind. Zu diesen Fragen gehören u.a. jene nach der gegenseitigen Abhängigkeit geldpoli-tischer, finanzieller und realwirtschaftlicher Stabilität, nach der Rolle der Unabhängigkeit der Zentralbank von Politik und gesellschaftlichen Interessengruppen oder nach den Vorzügen und Nachteilen fixer und flexibler Wechselkurse.

Das Buch ist in drei Hauptteile gegliedert. Teil I umfasst die Währungsgeschichte der Schweiz im 19. Jahrhun-dert und schliesst mit der langen Diskussion, die zur Gründung der Nationalbank in den Jahren 1905 – 1907 führte. Die historische Erfahrung wird im Lichte der mo-dernen Währungs- und Bankentheorie betrachtet. Für die Schweiz des 19. Jahrhunderts lassen sich drei Pha-sen unterscheiden, die auch aus gegenwärtiger Perspektive hochinteressant sind: Die Phase «echter Währungskonkurrenz» mit freier Wahl der Währungsdenominati-on bis zum Jahr 1850, die Phase von 1850 bis 1881 der «vollen Bankenfreiheit» mit Wettbewerb privater Notenemissionsbanken bei gemeinsamer, dominanter Währung, dem neuen Schweizer Franken, und schliesslich die Phase «einge-schränkter Bankenfreiheit» mit gemeinsamer, vorgeschriebener Währung und stark reguliertem Notengeschäft, aber ohne staatliches Notenmonopol. Die Dis-kussion um die Errichtung einer zentralen Notenbank wird vor dem Hintergrund der Erfahrungen mit diesen Währungssystemen betrachtet und wirft Licht auf die fun-damentalen Aufgaben der Zentralbankpolitik.

Teil II behandelt die schweizerische Währungsgeschichte von der Eröffnung der Schweizerischen Nationalbank im Jahr 1907 bis zur Gegenwart. Er befasst sich u.a. mit der Einordnung der Politik der SNB in den internationalen Goldstandard in den verbleibenden Jahren bis zum Ersten Weltkrieg, mit ihrer Geld- und Wäh-rungspolitik im Ersten Weltkrieg und in der Nachkriegszeit bis zum Ausbruch der Weltwirtschaftskrise Ende der 1920er-Jahre, mit der Politik der SNB im Zweiten Weltkrieg und nach Kriegsende unter dem Festkurssystem von Bretton Woods und schliesslich mit der radikalen Neuausrichtung der Geldpolitik nach dem Zusam-menbruch des Bretton-Woods-Systems Anfang der 1970er-Jahre.

Teil III enthält eine Reihe von Anhängen, die gewisse zentrale Elemente der Wäh-rungstheorie kurz darzustellen versuchen, die zum Verständnis der geschichtli-chen Prozesse wichtig sind.

Das allen Teilen vorangestellte erste Kapitel «Warum uns die Währungsgeschichte interessieren sollte» fasst zusammen, was aus der Geschichte heute zu lernen ist. Gerade dieses Kapitel zeigt auf, dass die Beschäftigung mit der Wirtschafts-geschichte aus aktueller Perspektive lohnend und relevant ist. Ein hilfreiches Glossar und eine Zeittafel runden das Buch ab.

Ernst Baltensperger (*1942) ist emeritierter Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Bern und war Direktor und Berater des Studienzentrums Ger-zensee der Schweizerischen Nationalbank. Zuvor hatte er Professuren an den Universitäten St. Gallen und Heidelberg sowie an der Ohio State University inne. Seine Spezialgebiete betreffen die monetäre Ökonomie, internationale Währungs-fragen und Finanzmarktprobleme. Er ist Autor zahlreicher wissenschaftlicher Bei-träge zu diesen Fachgebieten.

Ernst Baltensperger
Der Schweizer Franken – Eine Erfolgsgeschichte
Die Währung der Schweiz im 19. und
20. Jahrhundert
2012. 320 S., ca. 100 Abb. und Grafiken
Format 17 × 24 cm, Leinen mit Schutzumschlag
Buchverlag Neue Zürcher Zeitung
Fr. 48.– (UVP) / € 42.–
ISBN 978-3-03823-793-8
www.nzz-libro.ch



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